Die richtige Vorbereitung auf das Fasten

Auch beim Fasten gilt: Vorbereitung ist alles! Stell dir vor, du möchtest an einem Marathon teilnehmen, würdest du ohne Training 42 km laufen? Wohl eher nicht. Wir können den Marathon mit der Fastenzeit für unseren Körper vergleichen. Die Anstrengung ist enorm und je besser wir unseren Körper auf diese Anstrengung vorbereiten desto besser wird es uns währenddessen und auch danach gehen.

In unserem heutigen Blogbeitrag, möchten wir dir also eine gesunde Vorbereitung auf das Fasten aufzeigen. Wie bereitet man den Darm auf die Fastenzeit vor? Was sind Entlastungstage? Welche körperlichen Symptome können auftreten?

Diese Tipps solltest du auch in Vorbereitung auf deinen Fastenurlaub auf Usedom anwenden. So wird die Zeit vor Ort für dich viel angenehmer sein.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Fasten?

Grundsätzlich empfehlen wir dir, dass du in dich hinein horchen solltest, um einen geeigneten Zeitpunkt zum Fasten zu finden. Merkst du gesundheitliche Defizite, welche du gerne auf gesunde Art und Weise beheben möchtest? Dann ist Basenfasten vielleicht eine gute Möglichkeit, deine Ernährungsumstellung zu starten. Des Weiteren ist es wichtig, dass du nicht zwischen Tür und Angel fastest, sondern dir wirklich Zeit dafür nimmst. Dein Körper benötigt in dieser Phase Ruhe und keinen stressigen Alltag. Vor allem dein Fastenstart und die Vorbereitung sollten so gewählt sein, dass du Ruhe hast. Es bietet sich ein verlängertes Wochenende oder der Start deiner Urlaubszeit an. Als Faustregel gilt, dass man ab dem 4. Tag wieder mit der Arbeit starten kann, denn dann hat sich der Körper an die Umstellung gewohnt.

Doch auch dein Fastenende sollte so gewählt sein, dass du nachspüren kannst und deinen Körper wieder nach und nach an das Fastenbrechen gewöhnen kannst. Denn auch hier gilt: bitte nicht von 0 auf 100.

Unser Geheimtipp für dich: 2-3 Entlastungstage, 8 Tage Fastenurlaub auf Usedom und 2 Tage Fastenbrechen und nach Nachspühren.

Vorbereitung auf das Fasten – was genau muss ich tun?

Nachdem der Fastenzeitpunkt gewählt ist, geht es nun an die Vorbereitung auf das Fasten. Körper aber auch Geist sollten auf die bevorstehende Zeit vorbereitet werden. Diese Vorbereitung nennt man auch Entlastungstage. Entscheide selbst, wie viele Entlastungstage notwendig sind. Wir empfehlen dir mindestens einen, besser jedoch 2 bis 3 Tage. An diesen Tagen bringst du deinen Körper und deine Organe in Fastenlaune. Folgendes empfehlen wir dir an den Entlastungstagen:

  • Viel trinken! An den Entlastungstagen solltest du 3-4 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu dir nehmen.
  • Verzichte auf Genussmittel wie Koffein, Nikotin und auch Zucker.
  • Setze auf leicht verdauliche Lebensmittel wie gut pürierte Suppen, gedünstetes Gemüse sowie Reis- und Kartoffelgerichte.
  • Fahre dein Stresslevel herunter und genieße einen langen Spaziergang oder geführte Meditationen oder Fantasiereisen.

Wenn du diese Tipps umsetzt, wird dir die Fastenzeit viel leichter fallen und du wirst aufkommende Fastenkrisen besser bewältigen können.

Während der Entlastungstage sollte man viel trinken, keine Genussmittel zu sich nehmen und leicht verdauliche Lebensmittel wählen.

Die Darmreinigung als Vorbereitung auf das Fasten

Hast du gehofft um die Thema drumrum zu kommen? Wir müssen dich enttäuschen, denn die Darmreinigung ist für die Vorbereitung auf das Fasten essenziell. Die Darmreinigung erleichtert dem Körper die Ausscheidung von Giftstoffen. Zudem trägt ein leerer Darm auch dazu bei, weniger Hunger zu empfinden. Als Abführmittel empfehlen wir dir Bittersalz. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Glaubersalz gemacht. Dieses bindet das Wasser, macht so den Darminhalt gleitfähiger und führt zu einer schonenden Entleerung. Wichtig ist, dass du das Mischverhältnis beachtest und keine weiteren Termine hast. Denn dir steht eine besondere me time auf der Toilette bevor 😉
Achte nach der Darmentleerung auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Trinken, trinken, trinken, denn das Salz hat viel Wasser gebunden und ausgespült.


Solltest du dich für das Heilfasten nach Buchinger entscheiden, dann empfehlen wir dir während deiner Fastentage regelmäßige Einläufe mit warmen Wasser. Warum? Durch den Nahrungsentzug wird der Darm träge und es entwickeln sich Gärungs- und Fäulinsprozesse, welche den Organismus belasten. Kopfschmerzen und Müdigkeit können die Folge sein.

Folgende Produkte können wir dir für deine Darmreinigung empfehlen (Affiliate Link / Werbung):

Raus aus der Fastenkrise

Die Vorbereitung auf das Fasten kann noch so gut sein, stell dich bitte auch darauf ein, dass es zu einer kleinen Fastenkrise oder Fastenflaute kommen kann. Warum? Jeder Körper ist anders. Wenn du deinen Körper über Jahre mit Kaffee und Cola gefüttert hast, wird er auf diesen Entzug entsprechend reagieren. Denn vor allem Koffein und Zucker wirken auf unseren Körper wie Drogen. Höre also auf deinen Körper! Wenn er nach Ruhe verlangt, dann gebe ihm diese Ruhe in deiner Fastenzeit. Einigen Symptomen musst du jedoch nicht komplett ausgeliefert bleiben und kannst folgende Tricks anwenden, damit es dir schnell wieder besser geht.

  • Kopfschmerzen! Sorge für frische Luft und trinke ausreichend.
  • Müdigkeit und Schwindel! Starte langsam in den Tag und bringe deinen Kreislauf in Schwung mit leichten Dehnübungen. Bei Müdigkeit hilft vor allem ein Spaziergang an der frischen Luft.
  • Frösteln und Frieren! Mache dir einen heißen Kräutertee und fülle deine Wärmflasche. Auch Wechselduschen und ein heißes Fußbad können die Kälte vertreiben.
  • Heißhungergefühl! Hier helfen regelmäßige Darmentleerungen, denn ein leerer Darm stoppt das Hungergefühl.

Nicht zu vergessen sind auch die mentalen Folgeerscheinungen. Durch die Fastenzeit und die Ruhe haben wir auch wieder mehr Zeit zum Nachdenken. Dies kann weit weggedachte Gefühle und Gedanken wieder nach oben holen. Verdränge sie nicht, lasse sie zu, und höre ihnen ganz ohne jede Bewertung zu. Lasse die Gedanken und Gefühle einfach ziehen. Klingt leichter als es ist, aber mit etwas Training ist auch dies machbar. Wir haben noch ein paar tolle Übungen für deine Achtsamkeitspraxis für dich.

Was sollte ich speziell bei der Vorbereitung auf das Basenfasten beachten?

Anders als beim Heilfasten, kannst du beim Basenfasten ausgewählte Lebensmittel essen. Welche dies sind, erfährst du in unserem dazugehörigen Blogbeitrag. Für die Vorbereitung ist es also wichtig, dass du dir einen Mahlzeitenplan erstellst und schon im Vorfeld weißt, was du wann essen wirst. So schmeißt du weniger Lebensmittel weg, musst maximal einmal innerhalb deiner Fastenzeit einkaufen gehen und widerstehst somit den Versuchungen. Noch keine Idee was es innerhalb deiner Basenfasten zu Essen geben soll? Wir haben dir leckere Rezepte zusammengestellt und daraus auch einen Mahlenzeitenplaner kreiert. So kann nichts mehr schief gehen!

Basenfasten Rezepte und Mahlzeitenplaner

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