Buddhismus – zwei spannende Bücher als Einstieg

Im Mai kannst du nun endlich die Couch zum Lesen verlassen und dir ein sonniges Plätzchen auf einer Wiese suchen oder dein Buch im Garten/ auf dem Balkon genießen. Was gibt es schöneres, als ein gutes Buch, einen Kaffee, Sonne und vielleicht sogar ein leckeres Stück Kuchen? Zeit und Ruhe ganz für sich. Im Monat Mai möchten wir uns dem Thema Buddhismus zuwenden. Warum? Weil der Buddhismus viel mit Achtsamkeit und Bewusstsein zu tun hat und mehr ist als der Dalai Lama und ein im Schneidersitz verweilender Buddha.

Wenn du dich noch gar nicht mit der Thematik auseinandergesetzt hast, geben dir die zwei Bücher, welche wir dir heute vorstellen möchten, den richtigen Einstieg.

Der Kaufmann und der Rinpoche – Aljoscha Long und Ronald Schweppe

Eckdaten:

Ausgabe: Fester Einband
Umfang: 240 Seiten
Verlag: Diederichs
Erscheinungsdatum: 02.03.2020

Bewertung: 5 von 5.

Ein Buch das Horizonte öffnet.

Bevor ich das Buch „Der Kaufmann und der Rinpoche“ von las, hatte ich keine Ahnung was ein Rinpoche sei, geschweige denn, was es mit einem Bardo Thödol auf sich hatte. Meine Berührungspunkte mit dem Buddhismus und der Geschichte Tibets, konnte ich bisher an einer Hand abzählen.
Das Buch hat mir auf eine so tolle Art und Weise neues Wissen vermittelt, wofür ich wirklich dankbar bin. 

Inhalt

Zwei Hirtenjungen schließen in ihrer Kindheit Freundschaft. Doch ihre Lebenswege führen sie in ganz unterschiedliche Richtungen. So entscheidet sich der eine, das Leben als Mönch zu führen und der andere erreicht über viele Wege seinen Wunschberuf des Kaufmannes. Immer wieder kreuzen sich die Wege der beiden, obwohl sie es aus kulturellen, politischen und religiösen Umständen gar nicht dürften. Doch ihre Freundschaft ist stärker als alles andere und so kommt der Mönch dem Wunsch des Kaufmannes nach und liest ihm das „Tibetische Totenbuch” vor. 

Meine Meinung

Das Buch eröffnet neue Horizonte. Man kann als Leser in eine Kultur eintauchen, mit welcher man sich bisher wahrscheinlich noch gar nicht ausführlich beschäftigt hat. So erfährt man mehr über Tibet, die Konflikte zwischen Tibet und China, den Buddhismus und den Daila Lama. Durch die Lebensgeschichte der zwei Protagonisten, ist es keine langweilige Geschichtsstunde – denn hier wird Geschichte lebendig und zum Greifen nah. Sicher ist es am Anfang nicht ganz einfach, einen Zugang zum Buch zu bekommen, wird man doch durch die ganzen Namen und Begriffe etwas überfordert. Aber wann war es jemals leicht etwas Neues, einfach und schnell zu erlernen/erfahren? 

Ich habe nun auf alle Fälle Lust mich noch mehr mit der Thematik zu beschäftigen und wenn ein Buch das schafft, war es jede einzelne Seite Wert gelesen zu werden. 

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Gefangen und frei Der Buddhist in der Todeszelle – David Sheff

Eckdaten:

ISBN: 9783426293140
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Fester Einband
Umfang: 272 Seiten
Verlag: O.W. Barth
Erscheinungsdatum: 01.04.2021

Bewertung: 5 von 5.

Eine bewegende Lebensgeschichte die mich dazu bringt, mich noch intensiver mit dem Buddhismus auseinanderzusetzen

Inhalt:
Wie muss es sein, 30 Jahre seines Lebens unschuldig im Todestrakt eines Gefängnisses zu sitzen und auf seine Hinrichtung zu warten? In dem Buch von David Sheff, erfahren wir, wie es Jarvis Masters gelingt, durch Buddhismus seine Gefängniszeit zu überstehen. Immer neue Revisionen und Verhandlungen lassen den Leser hoffen, dass der Häftling das Gefängnis verlassen kann und nicht durch die Todesstrafe sterben muss. Jarvis berichtet schonungslos von den Höhen und Tiefen seiner Gefängniszeit und auch wie der Buddhismus und all die Menschen die er dadurch kennengelernt hat, ihn zu einem freien Mann hinter Gittern machen.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich wahnsinnig berührt. Die mentale Entwicklung Jarvis finde ich absolut erstaunlich. Ich kann mir nicht ausmalen wie es sich anfühlen muss auf seinen Tod zu warten. Dieses Warten hält so viele Jahre an und immer neue Gerichtsverhandlungen wecken Hoffnungen. Wenn diese Hoffnungen dann zerstört werden, muss es ein unsagbares großes Loch sein, in welches man fällt. Am Buch fand ich besonders toll, dass man einen einfachen und verständlichen Einblick in die Praktiken des Buddhismus erhalten hat, welcher Lust darauf macht, sich ausgiebiger mit dem Thema zu beschäftigen. Die Sprache ist leicht verständlich, ein roter Faden führt einen durch das Buch und die Aufteilung in die einzelnen Kapitel ist absolut gelungen. Ein großartiges Buch, welches zeigt wozu unser Geist fähig ist.

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